Kreative WLAN-Namen

Jeden Tag ist man unterwegs (Arbeitsweg, Ausflüge etc.) und so werden einem natürlich auch diverse WLAN-Hotspots angeboten. Viele sind da natürlich eher privater Art und so kommt es dann auch oft vor, dass einem dort, ja sagen wir mal, eher kreative Namen angeboten werden.

Hier mal eine kleine Auswahl der von mir in der letzten Woche per Screenshot „eingefangenen“ Einwahlmöglichkeiten, die i. d. Regel natürlich geschützt sind.

Besonders lustig finde ich natürlich den Umstand, dass man sich diese Namen selber vergibt, sichtbar schaltet und eben genau auf diesen Effekt abstellt, über den ich hier schreibe.

Ich werde an dieser Stelle natürlich weitere kreative WLAN-Namen abbilden soweit, wenn sie mir bei meinen täglichen Fahrten „angeboten“ werden. Ich denke, nein ich weiß, da wird mir bestimmt noch die eine oder andere Perle angeboten.

 

Schloss Pillnitz – Bonsai-Triennale 2017

Dieses Wochenende war es mal wieder soweit, die Bonsai Triennale lud, nach 2011 und 2014, wieder nach Dresden auf Schloss Pillnitz.

Die Bonsai Triennale ist ein Gemeinschaftsprojekt der nationalen Bonsaiorganisationen Tschechiens, Polens sowie des Mitteldeutschen Bonsai Regionalverbandes e.V. Mit der „Bonsai Triennale“ wollen die beteiligten Verbände und Arbeitskreise gemeinsam einen jährlichen Ausstellungshöhepunkt etablieren, der das hohe Niveau der Bonsaigestaltung in der Region repräsentieren soll (Quelle http://www.bonsai-triennale.eu).

Wie auch bereits 2014 hatte ich einen Besuch fest eingeplant und neben der reinen Bonsaiausstellung und den diversen Händlern mit Ihren Ausstellungs-/Messeangeboten, war natürlich auch das Schloss Pillnitz mit seinen diversen Highlights der Garten- und Parkgestaltung der Besuch allemal wert.

Die Anfahrt vom Süden Berlins nach Elbflorenz verlief quasi staufrei und so war der Hauptstädter nebst zauberhaften Begleitung in 2 Std. am Ort seiner „Begierde“.

Dort angekommen begrüßten uns auch der Wettergott mit einem besonders schönen Himmel, der Lust auf Lustwandeln durch den wunderschönen Park des Schlosses Pillnitz, nebst angrenzenden Refugien machte. Diese Einladung haben wir natürlich gerne angenommen….. natürlich nach dem Besuch der Bonsai-Ausstellung 😉

Dennoch schon mal als Appetizer, gerne auch neudeutsch als Amuse-Gueule bezeichnet und natürlich der Dramaturgie gehorchend 😉 , nachfolgend hier ein paar Impressionen davon.

Genug der Vor- oder ja wie beschrieben eigentlich der Nachrede (hier mal nicht wirklich böse)…jetzt geht es in die Ausstellung der kleinen Bäume, die…Ihr werdet es sehen…manchmal gar nicht so klein sind.

Das ist ja eben auch so faszinierend, es ist alles und für jeden was dabei. Das geht von wirklich (Achtung hier lebt wirklich alles) absolut winzigen bis zum sehr mächtigen Exemplar von über einem Meter Höhe. Aber das geht auch noch größer, aber dass würde wohl die Räumlichkeiten hier und „heute“ sprengen. Wer sich da mal etwas schlauer machen möchte… gerne >hier< (und hier heißt „Klick mich“).

Neben der eigentlichen Ausstellung, waren auch (zu meinem Glück) wieder eine Menge von Händlern am Start. Das ging von Bäumen über Schalen, Werkzeug und sonstigen Sachen die man mal braucht oder eben erst an solchen Tag gesagt bekommt, dass man doch dies oder auch das unbedingt brauchen würde.

Es ist wie immer, ob nun die Handtasche der Frau oder der neue hochauflösende TV mit Curve 😉 ein klarer Gedanke hilft. Aber am Ende geht man(n) oder auch Frau natürlich hier nicht wirklich weg….ohne das eine oder andere in das heimische Kleinod zu verbringen…natürlich hat mein sonst vorhandener Kaufwiderstand an diesem Tag auch nicht wirklich funktioniert. Egal…man muss sich auch mal selber belohnen.

Der dritter Teil sind, wie auch auf vielen anderen Ausstellungen dieser Art, die Präsentationen/Baumbesprechungen/Demonstrationen. Hier bekommt das interessierte Greenhorn oder der „Semiprofi“ wertvolle Tipps von den Heroes der Bonsaiszene. Ich persönlich finde es immer wieder gut, dass hier zum einem die wichtigsten Grundinformationen mitgeteilt werden und zum anderen versucht wird ganz klar mit den, leider weit verbreiteten, Missverständnissen und Schnäppchenangeboten („Bonsaizucht“, Bonsaisamen, dem Bonsai aus dem Baumarkt oder Discounter etc.) aufzuräumen.

An dieser Stelle auch mein Dank an die fleißigen Helferlein, die so ein Event erst ermöglichen. In der Regel sind es Mitglieder der ortsansässigen Bonsaivereine und -clubs, die dies ehrenamtlich tun. Nachträglich gilt dieser Dank auch an den Bonsaiclub-Berlin, die am 13. /14.05.2017 im Botanischen Garten zu Berlin ihre fantastische Ausstellung wieder hervorragend organisiert und durchgeführt haben. Auch da lag auf einmal eine Europäische Lärche in meinem Auto…. 😉

Ap­ro­pos Bonsaiclub-Berlin, natürlich sieht man auch immer mal den einen oder die andere, die man von eben solchen Events her rein optisch immer mal wieder sieht und erkennt. Um so erfreuter war ich, dass wir auch ein uns bekanntes Gesicht eben nicht nur zu Gesicht bekommen haben, sondern dass wir nach kurzem Augenkontakt auch in ein quasi „Fachgespräch“ mit sehr freundschaftlichen Zügen kamen. Die Gunst der Stunde nutzend, half mir der Berliner „Clubler“ auch bei einer möglichen Kaufentscheidung (die dann eben sinnvoller Weise nicht statt fand).

Fazit: gute Reise, super Location, super Ausstellung, gute Gespräche, guter Einkauf…was will der Mensch mehr => einfach ein toller Tag.

Abmoosen einer gepfropften Kaukasuseiche

Manchmal ist schon komisch, da will man etwas trennen was andere zusammengefügt haben.

In diesem konkreten Fall betrifft es meine Kaukasuseiche (Kastanienblättrige Eiche oder Pontische Eiche). Ich habe den Baum ca. 3 Jahre in meinem Besitz. Bei genaueren Betrachten sieht man leicht, dass dieser gepfropft wurde.

Da in diesem Jahr besonders viele Neutriebe aus der sogenannten Unterlage (hier scheinbar eine Stieleiche) schossen und ich die, für mich unschöne, Pfropfstelle ohnehin irgendwann beseitigen wollte, entschloss ich mich nun Unterlage und „Edelreis“ wieder zu trennen.

Zu diesem Zweck habe ich mich des Verfahrens des  Abmoosens „bemächtigt“.

Ziel soll es somit sein, aus dem jetzigen gepfropften einem Exemplar, zwei eigenständige Bäume, hier Kaukasuseiche und Stieleiche zu erhalten.

Schaut Euch gerne meine kleine Bildergeschichte zum Verlauf der Maßnahmen (Bilder sind untertitelt) an.

Jetzt heißt es ein gutes 1/2 Jahr zu warten, ob das Bewurzelungsvorhaben gelingt, um dann die „Trennung“ vorzunehmen.

Ich werde berichten….so oder so. 😉

Aquaristik trifft Bonsai

Letztens war ich mal wieder im Baumarkt und wie immer schlenderte ich dann auch mal durch die Tier- und Tierbedarfswelt der Handwerkeroase.

Neben dem Besuch bei den diversen Aquarien und dessen Bewohnern, gehe ich auch oft in Richtung Steine/Felsen und Holz.

Diesmal hatte ich Glück – so sah ich es zumindest -, denn ich erspähte ein Stück Totholz, bei dessen Anblick mein Denkapparat unweigerlich anfing Signale an meine Kaufbereitschaft in Hinblick auf die Verarbeitung mit lebenden Holz, sprich Bäume zu senden. Gesagt, getan und zack stand ich mit meinem besonderen Konsumprodukt an der Kasse.

Tage später, war es dann so weit. Ich streifte durch meinen Garten und deren Bonsaibaumbestand, um den richtigen Partner für das hölzerne Fundstück zu finden.

Nach kurzer „Jagd“ war dann auch der richtige Proband gefunden und so konnte die Kontaktanbahnung starten.

Die nachfolgende kleine Bildergeschichte zeigt den Weg des Kennenlernens.

 

Frühling am Felsen

Heute gibt es einen Frühlingsstatus vom Felsen.

Auch hier ist die Überwinterung geglückt. Keiner der Bäume hat einen Schaden erlitten und so kann sich jeder von Ihnen jetzt ganz dem Blattaustrieb widmen.

Trotz der vereinzelt tiefen Temperaturen scheuen es auch die ersten Bergwanderer nicht, den langen und beschwerlichen Aufstieg zu wagen.

Als Belohnung, neben dem Eintrag ins Gipfelbuch, wartet ein imposanter Ausblick ins Tal.

So, genug Quatsch erzählt. Ich werde bei Gelegenheit ein Update des Wachstums vom Felsen posten und  bis dahin… uns allen eine schöne Osterzeit.

Frühlingsbotschaft

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen

Heinrich Heine
(1797 – 1856)

Knospenknall 2017

Es ist Frühling und es ist heute auch ein sch… Wetter, dennoch geht der Bonsaianer über seine Scholle und guckt  nach seinen Lieblingen.

Was für ein Wechsel der Gefühlslage stellt sich ein, wenn der Wandelnde dann Vorboten auf die angekündigte Jahreszeit sieht.

Nicht nur das dieser Anblick des Minigärtners Herz erwärmt, es ist auch die Gewissheit, dass er viele seiner Schützlinge gut über den Winter gebracht hat.

Der Gewissheit erliegend, dass sich das „Blütenmeer“ nun weiter, auch auf andere blütentragende Spezies, ausdehnen wird, wird er nun quasi jede dieser Blüte einzeln begrüßen. 😉